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Leitung
Rainer Kling

Dr.-Ing. Rainer Kling

Tel. +49 721 608 42537
Fax +49 721 608 42590

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Betriebsgeräte für Strahlungsquellen der Zukunft

Leistungselektronisches Labor

Moderne optische Strahlungsquellen, seinen es Leuchtstofflampen oder Quecksilber-Hochdruckstrahler, arbeiten nur dann effizient, wenn sie mit genau definierten elektrischen Betriebsparametern betrieben werden. Zudem weisen viele Plasmastrahlungsquellen eine teilweise negative Widerstandscharakteristik auf, die eine Strombegrenzung nötig macht. In vielen Fällen werden Spannungen und Ströme mit hohen Frequenzen moduliert, um eine vorteilhafte Anregung der Lampen zu erzielen.

Die Anforderungen an eine präzise Strombegrenzung, hohe Ausgangsspannungen bei gleichzeitig hohen Frequenzen können nur von elektronischen Vorschaltgeräten erfüllt werden. Diese müssen, um einen optimalen Systemwirkungsgrad zu erreichen, an die jeweilige Lampe angepasst werden. Die Optimierung des Systems Lampe und Vorschaltgerät erfordert Expertise sowohl im Bereich der Leistungselektronik als auch in der Lampenphysik.

Die Arbeitsgruppe Licht-, EVG und Plasmatechnologien vereint das Wissen um lampenspezifische Anforderungen und leistungselektronisches Know-how. Diese Schnittmenge erlaubt es uns, für unsere Kunden effizient Systementwicklungen und Systemoptimierungen durchzuführen.

Ein Schwerpunkt der leistungselektronischen F&E-Aktivitäten liegt dabei auf der Entwicklung von innovativen Konzepten zum Betrieb von Dielektrisch Behinderten Entladungslampen (DBE). Dieser Lampentyp findet sich in jedem Scanner und Kopierer, ist seit kurzem für die Allgemeinbeleuchtung verfügbar und wird in großem Maßstab zur Oberflächenbehandlung, beispielsweise in der Halbleiterindustrie, eingesetzt.

Die Forschung erstreckt sich darüber hinaus auf Konzepte, Leuchtdioden für die Allgemeinbeleuchtung effizient und zuverlässig direkt aus dem Wechselstromnetz zu betreiben.

Einen dritten Schwerpunkt bildet die Entwicklung von Leistungsfaktorkorrekturschaltungen zur Versorgung von Lampenvorschaltgeräten im Multikilowattbereich. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben, reduzieren Netzstörungen und machen den Betrieb von Großanlagen in Gebieten mit geringer Netzbelastbarkeit erst möglich.