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Leitung
Dieter Kooss

Dr.-Ing. Dieter Kooß

Tel. +49 721 608-42545
Fax +49 721 661-901

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Leitung (im Ruhestand)
Karl Manz

Dr.-Ing. Karl Manz

Tel. +49 721 608-46278
Fax +49 721 661-901

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Aufgabe

Die Abteilung Prüfstelle im Lichttechnischen Institut beschäftigt sich mit Lichtmesstechnik mit besonderem Augenmerk auf lichttechnischen Einrichtungen an Fahrzeugen. Zu ihren Aufgaben gehören im Wesentlichen:

  • Entscheidungen des Kraftfahrt-Bundesamtes über genehmigungspflichtige lichttechnische Fahrzeugteile gutachterlich vorzubereiten;
  • Beratung des Bundesministerium für Verkehr Bauen und Städteplanung (BMVBS) unter Einbezug der Mitarbeit in den Gremien zur Erarbeitung von Regelungen, Richtlinien und Normen;
  • sowie die erforderlichen wissenschaftlich-technischen Grundlagen für Prüfung und Messung zu erarbeiten und zu entwickeln.

Die Prüfstelle wurde 1949 auf Anregung des Bundesministers für Verkehr im Lichttechnischen Institut der Universität (TH) Karlsruhe, d. h. dem heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), eingerichtet und wird seither nach der ursprünglich auch im Prüfzeichen verwendeten Kennzeichnung als LTIK bezeichnet.

Gesetzliche Basis ist zunächst die nationale Gesetzgebung mit der StVZO, wobei die technischen Anforderungen im Wesentlichen durch die ECE–Regelungen der Economic Commission for Europe der Vereinten Nationen festgelegt sind.

Mit der Vollendung des EG-Binnenmarktes wurde die bisherige Alleinzuständigkeit der Prüfstellen und Technischen Dienste aufgehoben. Die Prüfstelle ist seit 1997 akkreditiertes Labor nach DIN EN ISO/IEC 17025 DAR-Registriernummer KBA-P 00016-97 sowie DAT-PL-274/08-00. Für den Bereich Kfz-Beleuchtung ist die Prüfstelle durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) bei der ECE der Vereinten Nationen benannt als Prüfstelle für lichttechnische Einrichtungen an Fahrzeugen. Seit 2006 besteht zudem für diesen Arbeitsbereich die Akkreditierung für Taiwan. Das LTIK ist im Rahmen seiner Zuständigkeit vom BMVBS gemäß Fahrzeugteileverordnung als federführende Prüfstelle benannt.

Die Prüfstelle erhebt für die von ihr durchzuführenden Prüfungen und den damit gefertigten Gutachten Gebühren. Für die einzelnen Prüfumfänge sind jeweils Pauschalpreise festgelegt. Technisch-wissenschaftliche Untersuchungen, die die Prüfstelle im Auftrag Dritter durchführt, werden je nach Aufwand und auf der Basis eines entsprechenden Angebots abgerechnet. Diese Einnahmen dienen zur Finanzierung der Personal und Sachkosten. Im Übrigen wird eine finanzielle Reserve vorgehalten, um unvorgesehene Entwicklungen abzusichern.