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Sebastian Seelmann

Diplomand
Digitale Regelung einer 2-phasigen Leistungsfaktorkorrektur

Betreuer: Dipl.-Ing. Michael Meißer

Abbildung: Prinzipielle PFC Architektur

Motivation

PFCs (Power Factor Corrector) sind je nach Land für jedes Gerät ab 75 W Leistungsaufnahme vorgeschrieben. Sie erzeugen aus der Netzwechselspannung die für elektronische Vorschaltgeräte nötige Zwischenkreisspannung und sorgen dafür, dass Blindströme, die bei induktiver oder kapazitiver Netzbelastung auftreten, reduziert werden. Sie erhöhen damit die maximale effektive Leistung, die über ein elektrisches Versorgungsnetz transportiert werden kann. Bei sehr hohen Leistungen ist ein hoher Wirkungsgrad besonders wichtig, da nur so die Abfuhr der Verlustwärme bei kompakten Geräteabmessungen möglich ist.

Aufgabe

Für die angestrebte Leistungsklasse im kW-Bereich bieten sich Konzepte an, die eine Aufteilung der Leistungsübertragung auf mehrere, phasenversetzt betriebene Hochsetzsteller vorsehen. Entsprechende Topologien sind theoretisch zu durchdringen und auf ihre Eignung zu prüfen. Eine Topologie soll dann praktisch aufgebaut werden. Die Arbeit beinhaltet sowohl die Recherche nach Designvorgaben, Berechnung und Simulation angestrebter To-pologien als auch das Design, den Aufbau und die Vermessung eines Prototypen.